Olivenholz, das die Meeresbrise hält
Wenn Stürme Olivenäste brechen, wird das Holz nicht verschwendet. Küstenwerkstätten trocknen es langsam, lesen Maserungen wie Wetterberichte und schnitzen Griffe, Löffel, Deckelknöpfe. Reisende lernen, wie Öl Poren schließt, wie Sandpapier Geduld fordert, wie Reststücke zu Mosaiken werden. So wird aus Bruch ein dauerhafter Begleiter, der in Almhütten duftet und am Meer an sonnige Terrassen erinnert.